Sonntag, 9. Januar 2022, 17 Uhr

Podium junger Solisten

„Ich lade gern mir Gäste ein“

„Ausgesprochen vielversprechend“

Das Neujahrskonzert mit 120 Besucherinnen und Besuchern im großen Saal des Fellbacher Rathauses findet in der Fellbacher Zeitung eine überaus positive Resonanz. Vier junge Musiker – Stipendiaten der Yehudi-Menuhin-Stiftung – hatten ein frisches und beschwingtes Programm zusammengestellt und dem Publikum damit einen kurzweiligen Abend beschert. Es war das erste offizielle Konzert des neuen Jahres in Fellbach.  Die Vorsitzende der Kulturgemeinschaft Fellbach, Christa Linsenmaier-Wolf, kündigte angesichts der gelungenen Premiere an, künftig verstärkt jungen Solisten ein Podium zu geben.

Freitag, 5. November 2021, 19.30 Uhr

Kriminalgeschichten

Mordsgeschichten vom Wein (leider ausverkauft)

Samstag, 6. November 2021, 19 Uhr

Musik

Klezmer Konzert – „Highlife“

Konzertbilder aus der Lutherkirche von Ingrid Sachsenmaier

Samstag, 7. August 2021, 20 Uhr

Summertime Open Air

Saxophonquartett „Südsax“

Konzert mit dem Saxophonquartett Südsax am 7. August 2021

Unter dem Motto „Summertime“ ging das Konzert mit Südsax am Samstag, 7. August 2021, um 20 Uhr wie geplant und mit Bravour über die Bühne. Allerdings mussten wir zwei Tage vor dem Auftritt kurzfristig umdisponieren und das Konzert vom Weingut Heid in die nahe gelegene Lutherkirche verlegen. Grund dafür war die außerordentlich ungünstige Wetterprognose, die mit höchster Wahrscheinlichkeit bei sehr kühlem Wetter Dauerregen vorhersah. Selbst unterm Glasdach des Weinguts Heid wäre es ungemütlich geworden, von möglichen weiteren Plätzen im Hof ganz zu schweigen. Auch ein kleines Zelt, das zunächst vorgesehen war, hätte die Musiker und ihre Instrumente nur unzureichend geschützt.
Glücklicherweise war die Evangelische Kirchengemeinde Fellbach sofort bereit, die Lutherkirche kurzfristig zu einem Sonderpreis zur Verfügung zu stellen. Die altehrwürdige Kirche bildete am Abend den perfekten Rahmen für die neuartigen Klänge. Die rund 50 Plätze unterm Glasdach im Weingut Heid waren bei VVK-Beginn in einer Stunde verkauft gewesen. Wegen der großen Nachfrage wurde eine Warteliste für weitere 40 Interessenten angelegt. Diese wurden nach der Verlegung in die größere Lutherkirche umgehend informiert und waren dankbar, kurzfristig am Konzert teilnehmen zu können. Lediglich zwei Personen gaben ihre Karten zurück, weil sie den Schauplatz nicht wechseln wollten. Somit kamen knapp 100 Personen in den Genuss von „Summertime“. Sie zeigten Verständnis dafür, dass sie die 3 G nachweisen und im Innenraum Masken tragen mussten, und hatten so viel Freude an der musikalischen Darbietung, dass der Verzicht auf die ursprünglich geplante Bewirtung nicht ins Gewicht fiel.
Die vier Musiker nutzten das Ambiente für einen großartigen Auftritt. Auf Wunsch der Veranstalterin hatten sie für den Abend ein spezielles Programm erstellt, mit dem sie der warmen Jahreszeit und der Leichtigkeit des Sommers Tribut zollten. Meist bekannte Titel der Pop- und Jazzgeschichte u.a. von Duke Ellington, Stevie Wonder, Henry Manchini, Otis Redding und natürlich George Gershwhin („Summertime“) hatten sie für ihre Instrumente arrangiert.
Christoph Beck, der Begründer und Leiter der Band, moderierte das Programm mit Intelligenz, Witz und Selbstironie und sorgte damit für viele Lacher und ausgelassene Stimmung im Publikum.
Bereits beim ersten Stück sprang der Funke über. Die Virtuosität der einzelnen Musiker und die Homogenität des Ensembles bereiteten den Zuhörern einen zugleich fesselnden und entspannten Hörgenuss, der sich am Ende in begeistertem Beifall entlud und den Bläsern eine Zugabe entlockte.
Auch die Presseresonanz war bemerkenswert. Bereits die Ankündigungen fielen üppig aus, was zur erwähnten starken Nachfrage beitrug. Unter dem Titel „Geballte Saxofon-Energie im Gotteshaus“ lobte die Fellbacher Zeitung in ihrer großformatigen Besprechung sowohl die musikalische Qualität des Konzerts als auch die flexible Organisation.
Erwähnung fand sowohl in den Vorberichten als auch in der Berichterstattung die Förderung durch die Wüstenrot Stiftung im Rahmen ihres Förderprogramms „Kultur trotz und nach Corona“. In meiner Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie in meiner Begrüßung war ich auf diese Unterstützung explizit eingegangen. (Die Förderung wurde im Flyer, auf der Homepage und den Eintrittskarten mit Logo aufgeführt.)
Die im Antrag formulierten Ziele wurden voll und ganz erreicht. In einer für Freiberufliche besonders schwierigen Zeit wurde den Jazzern Christoph Beck, Alexander Bühl, Andreas Francke und Daniel Roncari ein attraktives Podium geschaffen. Sie nutzten die Auftrittsmöglichkeit für ein eigens für diese Bühne kreiertes Programm, an dem sie selbst sichtlich Freude hatten. Den Besucherinnen und Besuchern wurde auf musikalisch hohem Niveau Lebensfreude vermittelt in einer Zeit, die trotz gewisser Lockerungen weiterhin von Sorgen bestimmt ist.
Perspektivisch ist eine weitere Zusammenarbeit mit den engagierten Musikern angedacht. Auch überlegt der Verein, künftig mit musikalischen Formaten zwischen Klassik, Jazz und Pop eine eigene Programmschiene zu entwickeln.

Samstag, 2. Oktober 2021, 19 Uhr

Ortsjubiläum 900 Jahre Fellbach

Große Fellbacher Gewächse

Donnerstag, 28. Januar 2021, 19 UHR

Themen der Zeit

Verschwörungsmythen in Corona-Zeiten

Aufzeichnung der Vortragsveranstaltung mit Dr. Michael Blume

Rund 300 Interessierte haben am 28. Januar den Livestream der Vortragsveranstaltung  „Verschwörungsmythen in Corona-Zeiten“ mit Dr. Michael Blume an den Bildschirmen verfolgt (siehe „Aktuell“). Vor  dem Antisemitismusbeauftragten des Landes  sprachen die Fellbacher Oberbürgermeisterin Gabriele Zull und die Vorsitzende der Kulturgemeinschaft Fellbach Christa Linsenmaier-Wolf. Der Vortrag fand im Rahmen der Reihe „Themen der Zeit“ im Programm der Kulturgemeinschaft in Zusammenarbeit mit der Stadt Fellbach und der Landeszentrale für politische Bildung statt. Er war ursprünglich als Präsenzveranstaltung geplant. Dr. Blume beantwortete zahlreiche Fragen des Publikums, die über das Internet in den Rathaussaal geschickt wurden.

Der promovierte Religions– und Politikwissenschaftler Michael Blume ist ein engagierter Vertreter des interkulturellen Dialogs. 2000 organisierte er das erste jüdisch-christlich-islamische „Abrahamsfest“ in Deutschland. Im Staatsministerium übernahm er 2015 die Leitung des „Sonderkontingents Nordirak“, das sich vor allem der Rettung jesidischer Kinder und Frauen aus dem Kriegsgebiet widmete. 2018 wurde er von der Landesregierung zum Antisemitismusbeauftragten ernannt und hat seitdem viel bewegt. 2019 publizierte er über die Frage „Warum der Antisemitismus uns alle bedroht“, worin er aufzeigt, wie neue Medien alte Verschwörungsmythen aufgreifen und so verstärken können, dass daraus Gefahren für die Demokratie erwachsen. Als aktuellen Beitrag zur Krise veröffentlichte er 2020 ein Buch zum Thema „Verschwörungsmythen – woher sie kommen, was sie anrichten und wie wir ihnen begegnen können“.

Samstag, 8. August 2020, 19 Uhr

Hoffnungsfunken

Mundart im Weingut (ausgebucht)

Ratzfatz waren die 35 Karten für eine Mundart-Veranstaltung der Kulturgemeinschaft Fellbach im Weingut Heid verkauft. Unter Corona-Hygienebedingungen fand der Auftritt des sympathischen Rottweiler Liedermachers Pius Jauch am 8. August also vor „vollem Haus“ statt – mehr geht zurzeit eben nicht.

Sonntag, 29. August 2021, um 18 Uhr

Literatursommer der Baden-Württemberg Stiftung

Hölderlin-Abend (leider ausverkauft)

Dienstag, 30. Juni 2020, 19 Uhr

Mitgliederversammlung

Mitgliederversammlung

Mi, 11. März 2020, 10 Uhr

BEETHOVEN-JUBILÄUM

Beethoven für Kinder

Begeistert haben 140 Kinder der 3. und 4. Klasse der Silcherschule das Konzert mit- erlebt, das die Kulturgemeinschaft Fellbach in der Musikschule veranstaltet hat. Es ging anlässlich des Jubiläums um „Beethoven – sein Leben, seine Lieder“. Der renommierte Verein Liedkunst Kunstlied e.V. aus Stuttgart mit dem Pädagogen Thomas Sträßer und der Pianistin Elisabeth Föll verstand es vortrefflich, die Kinder mit der Welt Beethovens vertraut zu machen und sie an seine Musik heranzuführen. Thomas Sträßer hatte zuvor die Silcherschule besucht und den Kindern einige Grundkenntnisse vermittelt. Bestens vorbereitet, sangen sie am Mittwoch aus vollen Kehlen „Freude schöner Götterfunken“, klopften mit Stiften den Takt, den ein Metronom vorgab, und hatten Spaß an Beethovens „Flohlied“ und dem „Verlorenen Groschen“. Großer Applaus für die Konzertpianistin Elisabeth Föll, die anschließend Autogramme geben musste, und ein besonderes Kompliment eines Jungen für Thomas Sträßer: „Ich bin Dein liebster Fan“. Fazit: wiederkommen und weiter so!