Do, 23. Januar 2020, 19 Uhr

Neuerscheinungen

Bremer liest

Ursula Teutrine, die Leiterin des Fellbacher Stadtmuseums, musste am Donnerstagabend noch Stühle herbeischaffen, denn der Andrang bei der Lesung des Schriftstellers Jan Peter Bremer war unerwartet hoch. Mehr als 50 Mitglieder und Gäste der Kulturgemeinschaft Fellbach erhielten erhellende Einblicke in die Entstehungsgeschichte des Buches „Der junge Doktorand“ – unter anderem auch, weil Christa Linsenmaier-Wolf, die Literatur-Expertin und Vorsitzende der Kulturgemeinschaft, dem 54-jährigen Autor aus Berlin-Kreuzberg so manches Detail entlocken konnte. Bremer hat für seine Romane und Prosatexte, die „häufig zum Grotesken tendieren“ (Wikipedia) zahlreiche Preise erhalten, unter anderem auch den Mörike-Preis der Stadt Fellbach.

Sonntag, 15. Dezember 2019, 15 Uhr

Konzerte

Der Nussknacker

Ausverkauft. Rappelvoll war der Konzertsaal der Musikschule beim Familienkonzert am dritten Advent. Fast 200 Besucher, darunter viele Kinder, folgten gebannt der Geschichte vom Nussknacker, die von Jasmin Bachmann erzählt, von Katarzyna Mycka und Franz Bach auf ihren Marimbas virtuos musikalisch begleitet wurde. Großer Beifall und eine Zugabe beendeten das Konzert. Viele Kinder und Erwachsene umlagerten später noch die Instrumente, die im heutigen Konzertalltag eher selten zu sehen sind.

Mittwoch, 27. November 2019, 19 Uhr

Konzerte

Preisträger-Konzert

Der Fellbacher Zeitung war das Preisträgerkonzert der Musikschule in den voll besetzten Räumen der Kreissparkasse einen großen Bericht mit Fotos im Lokalteil wert. 85 Schüler wurden in diesem Jahr beim internen Solowettbewerb der Musikschule Fellbach mit Preisen ausgezeichnet; das Konzert der Preisträger, das von der Kulturgemeinschaft Fellbach unterstützt wurde, zeigte das hohe Niveau der Ausbildung in dieser städtischen Einrichtung.

Freitag, 15. November 2019, 19.30 Uhr

Mundart im Keller

„Hätt i bloß mei Gosch g’halte“

Bis auf den letzten Platz gefüllt war der Fasskeller des Weinguts Heid, wo am Freitagabend der Kabarettist und Mundart-Liedermacher Dieter Huthmacher zu Gast bei der Kulturgemeinschaft Fellbach war. Wie in den Vorjahren war die Veranstaltung schon lange ausverkauft, berichtete die Vorsitzende Christa Linsenmaier-Wolf in ihrer Begrüßungansprache. Dieter Huthmacher erfüllte die Erwartungen der 80 Besucher mit launigen Texten und lustigen, aber auch besinnlichen Liedern. Das Team um Hausherr Markus Heid versorgte alle mit gutem Wein und Vesper, während der Rotwein in den Barriquefässern an der Wand des Kellergewölbes mit der zweiten Gärung beschäftigt war. Der Jahrgang 2019, das wird ein richtig guter, versicherte der Wengerter.

Samstag, 28. September 2019, 14 bis 16 Uhr

Gärten und Parks

Schlosspark Hohenheim

Zu Besuch bei den Rekordbäumen in den Parkanlagen von Schloss Hohenheim

„Parks und Gärten der Region“, so heißt eine Veranstaltungsreihe der Kulturgemeinschaft Fellbach. Sie stößt auf großes Interesse. Mehr als 25 Teilnehmer führte der Fellbacher Landschaftsarchitekt Hermann Eisele historisch und baumkundlich versiert am Samstag durch die weitläufigen Parkanlagen bei Schloss Hohenheim. In dem Botanischen Garten sind mehr als 1000 Pflanzen zu entdecken. Vor allem beeindrucken die alten und riesigen Bäume, von denen 13 als Rekordbäume markiert sind – sie sind die stärksten Vertreter ihrer Art im Land. Dazu gehört beispielsweise eine gigantische Ahornblättrige Platane, in deren Astgabeln der Juchtenkäfer wohnt, berichtete Eisele. Er wies aber auch auf die großen Tulpenbäume im Landesarboretum hin, die möglicherweise einmal als trockenresistente Baumart in den heimischen Wäldern die Buche ablösen könnte. Die einst von Herzog Carl Eugen vor 240 Jahren angelegten Hohenheimer Gärten, heute 34 Hektar groß, werden zum größten Teil von der Universität Hohenheim genutzt. Einige der damals gepflanzten exotischen Bäume stehen heute noch im Park. Im kommenden Jahr wird die Reihe „Parks und Gärten“ fortgesetzt, das kündigte Dieter Neureuther von der Kulturgemeinschaft an, der die Veranstaltungen organisiert. Dann geht es aller Voraussicht nach in den Park bei der Villa Berg.

Sa, 6. Juli 2019, 10-13 Uhr

Workshop für Kinder und Erwachsene

Druck-Workshop zur Remstal-Gartenschau

Mit einem Workshop zur Remstal-Gartenschau hat die Kulturgemeinschaft Fellbach in Zusammenarbeit mit der Kunstschule Fellbach Senioren und Jugendliche und sogar ganze Familien zu kreativem Schaffen angeregt. Unter Leitung von Susanne Waiss und Beatrix Giebel entstanden in Drucktechnik kleine Kunstwerke nach natürlichen Vorbildern: Pflanzen, Blumen und Orte, die man auf der Gartenschau entdecken kann. Bei dieser Mitmach-Aktion ist es der Kulturgemeinschaft gelungen, unterschiedliche Generationen zusammenzuführen. Dieses Anliegen wird auch mit einem weiteren Workshop am 9. November unter dem Motto „Weihnachtliches aus Ton“ sowie mit einem Märchenkonzert verfolgt. Auf dem Programm am Sonntag, 15. Dezember, 15 Uhr, in der Musikschule steht „Der Nussknacker“, ein Weihnachtsklassiker für die ganze Familie.

Sonntag, 28. Juli 2019, 18 Uhr

Remstal-Gartenschau

Blühender Unsinn

Leider hat der Regen am Sonntagnachmittag die Open-Air-Veranstaltung auf dem Alten Friedhof in Fellbach verhindert. Ins Wasser fallen musste die literarisch-musikalische Soiree aber nicht: In der nahen Musikschule konnte die Schauspielerin und Sprecherin Barbara Stoll launige Gedichte und Geschichten von Brecht bis Zuckmayer unter dem Motto „Blühender Unsinn“ vortragen, musikalisch begleitet von Katharina Wibmer (Geige) und Frank Eisele (Akkordeon). Die rund 150 Besucher im Konzertsaal der Musikschule spendeten begeistert Beifall.

Mittwoch, 3. Juli 2019, 19 Uhr

Beitrag zur Remstalgartenschau

Das Paradiesgärtlein

Fast 50 Besucher erlebten am Mittwochabend im Stadtmuseum einen bilderreichen und erhellenden Vortrag von Professor Dr. Bernd Feininger (siehe Fotos) über Garten und Gartenkultur in Mythen und Religionen. Der katholische Theologe spannte den Bogen von den hängenden Gärten im alten Babylon über christliche und islamische Symbolik des Gartens als Spiegelbild des Paradieses bis zu den neuen urbanen Gartenkulturen unserer Zeit. Veranstalter des Beitrags zur Remstal-Gartenschau war die Kulturgemeinschaft Fellbach zusammen mit dem StadtMuseum.

Sonntag, 31. 3. 2019, 19 Uhr

Konzerte

B-A-C-H

Mehr als 150 Besucher im fast vollen Konzertsaal der Musikschule erlebten einen faszinierenden Jazz-Abend mit dem Dieter-Ilg-Trio, das nach Werken des berühmten Komponisten Johann Sebastian Bach improvisierte. Ob Goldberg-Variationen, ob wohltemperiertes Klavier – die drei Weltklasse-Musiker rissen das Publikum mit.

Dienstag, 2. April 2019, 19.30 Uhr

Mitgliederversammlung

Mitgliederversammlung

Mit rund 50 Teilnehmern ist die Mitgliederversammlung der Kulturgemeinschaft Fellbach am Dienstag, 2. April 2019, im Parkrestaurant innerhalb von 70 Minuten beendet worden. Als große Bereicherung empfanden die Mitglieder die musikalischen Beiträge des Kammerorchesters, das unter Leitung von Thomas Schäfer gekonnt eine Suite aus dem Sommernachtstraum von Henry Purcell sowie Walzerklänge von Antonin Dvorak vortrug. Das Ensemble wurde mit großem Beifall verabschiedet. Die Vorsitzende Christa Linsenmaier-Wolf wies auf die bevorstehenden Konzerte des Kammerorchesters hin, unter anderem das Kirchenkonzert Trinitas am 16. Mai in der Kirche St. Johannes im Rahmen einer Langen Museumsnacht der Remstal-Gartenschau. Im Mittelpunkt der Versammlung stand auch sonst die Programmarbeit des im vergangenen Jahr neu gewählten Vorstands um die ehemalige Kulturamtsleiterin Linsenmaier-Wolf. Insbesondere der Wonnemonat Mai sei besonders „veranstaltungsstark“ mit einem vielschichtigen Programm, „das uns Ehrenamtlichen viel abverlangt“. In der zweiten Jahreshälfte sind unter anderem eine Ausfahrt nach Heidelberg, ein Besuch der Gärten von Hohenheim und ein Workshop in der Kunstschule geplant. Schwäbische Mundart gibt es am 15. November wieder im Heid-Keller. Ein Höhepunkt wird wohl der Auftritt von Matthias Klink und Katja Bürkle mit Schuberts Liederzyklus „Winterreise“ am 24. November im Rathaus-Saal. Im kommenden Jahr wird sich die Kulturgemeinschaft mit Beethoven und Hölderlin beschäftigen, beide wären im Jahr 2020 250 Jahre alt geworden.
Beiratsmitglied Sybille Mack erinnerte schließlich an die „Lesung aus verbrannten Büchern“ am 10. Mai, die an eine kulturpolitische Untat von Nazis im Jahr 1933 erinnert.
(Mehr zu den genannten Programmpunkten und weiteren Veranstaltungen finden Sie stets auf dieser Homepage).