Aktuell

Livestream und Programmheft zum Liederabend

Für den Liederabend, den wir gemeinsam mit der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie am 9. April veranstaltet haben, gibt es ein umfangreiches Programmheft zum Download. Ursprünglich für Publikum geplant, mussten wir ihn wegen Corona ins Internet verlegen.  Das Programmheft ist umfassend und enthält Informationen zu den jungen Interpreten ebenso wie die Texte der Lieder. Die Mehrzahl sind Mörike-Vertonungen von Hugo Wolf und erweisen wieder einmal die vielfältigen Facetten und Stimmungen, die Mörike poetisch zu zaubern verstand. Bei den jungen Gesangssolisten und ihren Begleitern am Klavier handelt es sich um vielfach preisgekrönte Interpreten, die Ihnen auch am Bildschirm zuhause ein Hörvergnügen bereiten werden. Für den guten Ton, der beim Streaming sonst nicht immer selbstverständlich ist, sorgte der SWR, der den Abend auch aufzeichnete.

 

Aufzeichnung der Vortragsveranstaltung mit Dr. Michael Blume

Rund 300 Interessierte haben am 28. Januar den Livestream der Vortragsveranstaltung  „Verschwörungsmythen in Corona-Zeiten“ mit Dr. Michael Blume an den Bildschirmen verfolgt. Vor  dem Antisemitismusbeauftragten des Landes  sprachen die Fellbacher Oberbürgermeisterin Gabriele Zull und die Vorsitzende der Kulturgemeinschaft Fellbach Christa Linsenmaier-Wolf. Der Vortrag fand im Rahmen der Reihe „Themen der Zeit“ im Programm der Kulturgemeinschaft in Zusammenarbeit mit der Stadt Fellbach und der Landeszentrale für politische Bildung statt. Er war ursprünglich als Präsenzveranstaltung geplant. Dr. Blume beantwortete zahlreiche Fragen des Publikums, die über das Internet in den Rathaussaal geschickt wurden.

Der promovierte Religions– und Politikwissenschaftler Michael Blume ist ein engagierter Vertreter des interkulturellen Dialogs. 2000 organisierte er das erste jüdisch-christlich-islamische „Abrahamsfest“ in Deutschland. Im Staatsministerium übernahm er 2015 die Leitung des „Sonderkontingents Nordirak“, das sich vor allem der Rettung jesidischer Kinder und Frauen aus dem Kriegsgebiet widmete. 2018 wurde er von der Landesregierung zum Antisemitismusbeauftragten ernannt und hat seitdem viel bewegt. 2019 publizierte er über die Frage „Warum der Antisemitismus uns alle bedroht“, worin er aufzeigt, wie neue Medien alte Verschwörungsmythen aufgreifen und so verstärken können, dass daraus Gefahren für die Demokratie erwachsen. Als aktuellen Beitrag zur Krise veröffentlichte er 2020 ein Buch zum Thema „Verschwörungsmythen – woher sie kommen, was sie anrichten und wie wir ihnen begegnen können“.

 

So geht es weiter

Nach längerem Grübeln und einigen Gesprächen haben wir uns entschlossen, die Lesung mit Zsuzsa Bánk zu verschieben auf  Dienstag, 1. Juni, 19 Uhr. Bereits erworbene Karten bleiben gültig oder können bis zum 16. April beim i-Punkt zurückgegeben werden.  Zsuzsa Bánk hat eigens für unsere Lesung Passagen ausgewählt, die sich auf das Herkunftsland ihres Vaters, auf Ungarn beziehen. Man kann sich auf die Veranstaltung wirklich freuen.

Der Ausflug nach Rommelshausen zum landwirtschaftlichen Betrieb Merz, den unser Beiratsmitglied Dietrich Neureuther für 10. April geplant hatte, muss leider vorerst ersatzlos ausfallen. Er wird voraussichtlich im nächsten Jahr nachgeholt.

Lieder zur Nacht werden verschoben

Im Gespräch zwischen der Bundeskanzlerin und den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder wurde am 3. März entschieden, dass vorerst weiterhin keine kulturellen Veranstaltungen stattfinden dürfen. Leider fiel dadurch der Pandemie erneut der für 12. März geplante wunderschöne Abend mit Matthias Klink, Natalie Karl und der Bluesband JABB zum Opfer. „Das tut mir in der Seele weh“, sagt Christa Linsenmaier-Wolf,  „denn das Programm ,Songs und Lieder zur Nacht‘ haben Matthias Klink und ich vor über einem Jahr ausgeheckt, es wurde eigens für die Kulturgemeinschaft konzipiert und ist künstlerisch bestens vorbereitet“. Mit dem strengen Hygienekonzept hätte sich die Kulturgemeinschaft  zugetraut, den Abend gut über die Bühne zu bringen, auch die Helferinnen und Helfer aus unseren Reihen standen bereit – nun soll es wieder nicht sein. Ersatztermin ist Samstag, 10. Juli 202. Bis zum  Sommer müssten wir auch mit dem Impfen Fortschritte gemacht haben….Beide Vorstellungen sind ausverkauft, was die vorläufige Absage noch schmerzlicher macht. Bereits erworbene Karten bleiben gültig. Wer die Karten beim i-Punkt zurückgeben möchte, sollte dies bitte bis zum 16. April 2021 tun. Sie bekommen in diesem Fall den Eintritt zurückerstattet.