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Jugendlichen sollte vermehrt das Gefühl gegeben werden, dass sie ihr Leben selbst gestalten können, wichtig sind auch „positive Sinnlichkeitserlebnisse“ für junge Leute. Mit Argumenten dagegen sei nicht viel auszurichten. Das sagte der Extremismusforscher Prof. Dr. Kurt Möller am Donnerstag im nahezu voll besetzten großen Sitzungssaal des Fellbacher Rathauses. Der Professor an der Hochschule Esslingen hielt einen überaus faktenreichen Vortrag über Antisemitismus in der heutigen Bevölkerung, insbesondere bei Jugendlichen.
Rund 150 Besucher waren nicht nur beeindruckt über die zahlreichen Statistiken und empirischen Befunde der Wissenschaft, am Ende waren sie auch einigermaßen erschöpft vom Zahlenwerk der Sozialforscher. Einen kenntnisreichen Einstieg ins Thema, auch aus Fellbacher Sicht, lieferte zu Beginn die Vorsitzende der Kulturgemeinschaft, Christa Linsenmaier-Wolf. Ihre Begrüßungsrede kann hier im Wortlaut nachgelesen werden.